Senioren Union Schwaben

Schellenberger übernimmt Kreisvorsitz und stellt Weichen neu

Die Senioren-Union im Landkreis Donau-Ries hat bei ihrer Jahreshauptversammlung in Wemding personelle Weichen neu gestellt. Zum neuen Kreisvorsitzenden wurde Bernhard Schellenberger gewählt. Er trittt die Nachfolge des verstorbenen, langjährigen Vorsitzenden Gottfried Hänsel an – der den über viele Jahre hinweg prägte und welchem zu Beginn der Versammlung in einem Totengedenken gewürdigt worden ist.

Neben der Wahl des Vorsitzenden kam es zu weiteren Veränderungen im Vorstand. Maria Fall rückte als Schriftführerin nach. Peter Pehr, bislang Digitalbeauftragter, übernimmt zusätzlich die Aufgabe des sellvertretenden Schriftführers.

In seiner neuen Funktion kündigte Schellenberger an die erfolgreiche Arbeit seines Vorgängers mit der Unterstützung des Vorstands fortsetzen zu wollen um das Interesse der der älteren Generation an politischen Themen zu fördern sowie zu stärken.

Die gut besuchte Versammlung im Gasthaus „Zur Wallfahrt“ umfasste neben den turnusmäßigen Berichten auch einen Ausblick auf kommende Aktivitäten. Die erforderlichen Nachwahlen wurden unter der Leitung von Helmut Guckert durchgeführt. Sie verliefen geordnet und zügig. Schatzmeister Josef Fischer berichtete von einer soliden finanziellen Lage des Kreisverbandes. Zudem stellte er den Halbtagesausflug am 18. Juni vor. Mit dem neuen Gesprächsformat „Kaffe, Kuchen, klare Worte“ am 30. Juli – hier mit Klaus Holetschek – will die Senioren-Union künftig den Austausch in lockerer Atmosphäre fördern.

Zu Beginn der Veranstaltung sprach der amtierende Landrat Stefan Rößle im Hinblick auf das Ende seiner 24jährigen Amtszeit. In seinem Rückblick gab er sowohl in wichtige Entwicklungen im Landkreis Donau-Ries als auch schilderte er Höhen und Tiefen seiner Amtsperiode. Nach eigenen Worten sei er nach zwölf Jahren beinahe abgewählt worden und nicht immer sei das Verhältnis zwischen Donauwörth und Nördlingen frei von Spannungen gewesen. Letzlich habe man jedoch immer wieder zusammengefunden.

Er verwies darauf, Schulen, Straßen und Krankenhäuser im Landkreis gut aufgestellt seien, notwendige Neubauten und Sanierungen weitgeghend umgesetzt oder auf den Weg gebracht wurden und werden. Zudem sei der Landkreis als einziger in Bayern schuldenfrei.

Mit Blick auf die Zukunft betonte Rößle, dass man in jenem Moment gehen sollte „wenn es am schönsten ist“.

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